A_MMM | mediation modern
Live-Gespräche zu Mediation, Sprache und Prozessverantwortung
A_MMM | mediation modern live ist ein öffentliches Live-Format zu Grundfragen mediativer Prozessarbeit. Es öffnet kurze Resonanzräume zu Themen wie Verstehen, Selbstklärung, Sprache, Legitimität, Macht, Allparteilichkeit und professioneller Präsenz.
Im Mittelpunkt stehen keine Mini-Webinare und keine klassischen Informationsveranstaltungen. Die Live-Gespräche machen sichtbar, wie im Ad_Monter Meta Modell gedacht, unterschieden und gesprochen wird: ruhig, präzise, dialogisch und mit Blick auf die Frage, wie Verständigung in konflikthaften sozialen Räumen wieder möglich werden kann.

Worum es in A_MMM live geht
Die A_MMM Masterclasses und Formate vermitteln nicht bloß Wissen. Sie öffnen Übungs- und Reflexionsräume für mediative Prozessqualität: Selbstklärung, Dialogisierung, soziale Grammatik, Legitimität, Allparteilichkeit, Macht und Präsenz.
A_MMM | mediation modern live zeigt davon nicht die ganze Tiefe, sondern den Eingang. Die Gespräche laden dazu ein, eine professionelle Schwelle genauer wahrzunehmen: Was heißt Verstehen, ohne einverstanden zu sein? Was tut Sprache im Konflikt? Wann trägt die Anwesenheit des Dritten? Wie wirkt Macht im Raum? Und welche Präsenz braucht es, damit Dialogfähigkeit entstehen kann?
Die Live-Formate sind öffentliche Denk- und Resonanzimpulse. Wer weiterarbeiten möchte, findet Anschluss im A_MMM Journal, im A_MMM Campus, in den Masterclasses und in Präsenzformaten wie der Summer School Admont.
Zwei Formate
A_MMM Morgenraum
Ein Gedanke vor dem Tag.
Der Morgenraum ist ein eher kontemplativer Frühimpuls. Er öffnet um 7:15 Uhr einen ruhigen Denkraum vor dem Arbeitstag – mit einem präzisen Gedanken, einem dialogischen Nachklang und einem Kernsatz, der in den Tag mitgenommen werden kann.
A_MMM Halbzeit
Ein Gespräch zum Innehalten.
Die Halbzeit ist ein dialogischer Reflexionsraum am Übergang aus der beruflichen Praxis. Um 17:15 Uhr wird eine professionelle Schwelle mediativer Arbeit aufgegriffen – praxisnah, unterscheidend und offen für Resonanz.
A_MMM Morgenraum
Der Morgenraum ist ein Format des Anfangs. Er eignet sich für Themen, die ruhig entfaltet werden wollen: Verstehen, Selbstklärung, Präsenz, Zuhören, Sprache und jene leisen Übergänge, an denen Konflikte wieder lesbar werden.
Der Ton ist kontemplativ, präzise und reduziert. Nicht das ganze Modell wird erklärt. Vielmehr wird ein Gedanke geöffnet, der in den Tag hineinwirken kann.
Zeit
7:15–8:00 Uhr
45 Minuten vor dem Arbeitstag
Charakter
ruhig, verdichtend, kontemplativ, sprachsensibel
Themen
Verstehen, Selbstklärung, Zuhören, Präsenz, Lesbarkeit von Konflikten, soziale Grammatik
Leitfrage
Welcher Gedanke hilft, Konflikte heute genauer zu sehen?
A_MMM Halbzeit
Die Halbzeit ist ein Format des Innehaltens. Sie liegt am Übergang aus der beruflichen Praxis in die Reflexion. Hier geht es stärker um Spannungen professioneller Verfahrensführung: Rolle, Legitimität, Macht, Führung, Grenze, Allparteilichkeit und Gestaltung.
Der Ton ist dialogischer und praxisnäher. Eine konkrete Frage oder Fallminiatur eröffnet das Gespräch. Von dort aus wird eine professionelle Schwelle sichtbar gemacht: Wo wird Führung notwendig? Wo wird Einfluss heikel? Wann trägt Prozessverantwortung – und wann kippt sie?
Zeit
17:15–18:00 Uhr
45 Minuten am Übergang aus der Praxis
Charakter
dialogisch, praxisnah, reflexiv, unterscheidend
Themen
Legitimität, Macht, Allparteilichkeit, Führung, Prozessverantwortung, Gestaltung
Leitfrage
Welche professionelle Schwelle verdient heute genauere Aufmerksamkeit?
Typische Themen
Verstehen ist nicht Einverständnis
Warum Mediation Konflikte nicht vorschnell löst, sondern zunächst wieder lesbar macht.
Nicht jede Klarheit klärt
Was Sprache im Konflikt tut – und wann sachliche Sätze den Raum eher schließen als öffnen.
Das formale Ja reicht nicht
Wann Freiwilligkeit mehr ist als Zustimmung und wie innere Beteiligung entstehen kann.
Was legitimiert den Dritten?
Von der Rolle zur dienenden Macht: Wann trägt die Einflussnahme der Mediator:in?
Macht verschwindet nicht durch Dialog
Warum Mediation Macht nicht ausblendet, sondern sichtbar und verfahrensgebunden macht.
Präsenz ist nicht Ruhe
Wie Mediator:innen Räume halten, ohne sie zu kontrollieren.
Arbeitsweise
Jede Live-Ausgabe folgt einer einfachen Dramaturgie: ein konkreter Einstieg, ein präziser Impuls, ein dialogisches Gespräch, ausgewählte Fragen und eine ruhige Schlussverdichtung.
Die Gespräche werden von Gustav Wurm und Elisabeth Wurm geführt. Dabei steht nicht die vollständige Erklärung des Ad_Monter Meta Modells im Vordergrund, sondern das Öffnen einer professionellen Wahrnehmung: ein Satz, eine Schwelle, eine Unterscheidung, ein Moment mediativer Prozessqualität.
Publikumsfragen können über LinkedIn-Kommentare eingebracht werden. Zugleich werden vorbereitete Praxisfragen aufgenommen, damit das Gespräch auch dann tragfähig bleibt, wenn das Live-Publikum zunächst nur zuhört.
Verhältnis zu Journal, Campus und Masterclasses
A_MMM live öffnet Resonanz. Das A_MMM Journal vertieft Gedanken in essayistischer Form. Der A_MMM Campus bietet strukturierte Lern- und Reflexionsräume. Die Masterclasses führen ausgewählte Themen in fallnahe Übung, Reflexion und professionelle Praxis.
So entsteht eine stimmige Bewegung: vom öffentlichen Denkimpuls über die vertiefende Lektüre bis zum gemeinsamen Arbeiten im Campus.
A_MMM live zeigt den Eingang. Die Masterclass öffnet den Raum.
Geplante erste Live-Impulse
A_MMM Morgenraum
Verstehen ist nicht Einverständnis
Warum Mediation Konflikte wieder lesbar macht.
A_MMM Halbzeit
Nicht jede Klarheit klärt
Was Sprache im Konflikt tut.
A_MMM Morgenraum
Das formale Ja reicht nicht
Wann Freiwilligkeit zur inneren Beteiligung wird.
A_MMM Halbzeit
Was legitimiert den Dritten?
Von der Rolle zur dienenden Macht.
Rahmen
Öffentliches Live-Format auf LinkedIn
45 Minuten pro Ausgabe
A_MMM Morgenraum: 7:15–8:00 Uhr
A_MMM Halbzeit: 17:15–18:00 Uhr
Monatlich im Wechsel
Die Teilnahme ist kostenfrei. Termine und Links zu den jeweiligen Live-Ausgaben werden über LinkedIn und die A_MMM Institutsseite bekanntgegeben.
Für wen A_MMM live gedacht ist
Das Format richtet sich an Mediator:innen, Prozessbegleiter:innen, Berater:innen, Supervisor:innen, Coaches, Jurist:innen, Führungskräfte und Menschen, die sich für Mediation, Governance, Unternehmerfamilien, Konfliktkultur und professionelle Verständigungsarbeit interessieren.
Besonders geeignet ist es für Personen, die A_MMM zunächst kennenlernen möchten: nicht über eine abstrakte Modellbeschreibung, sondern über die Art, wie Fragen gestellt, Unterschiede gelesen und Prozessräume sprachlich geöffnet werden.
Gesprächsführung
A_MMM | mediation modern live wird von Gustav Wurm und Elisabeth Wurm gestaltet. In ihren Gesprächen verbinden sie fachliche Präzision, didaktische Erfahrung und mediative Prozesssensibilität. Der gemeinsame Dialog macht sichtbar, wie Struktur, Sprache, Beziehung und Reflexion im A_MMM zusammenwirken.
Gustav Wurm
ist eingetragener Mediator (BMJ), Erwachsenenbildner (wba), Unternehmensberater und Initiator des Ad_Monter Meta Modells. Im Live-Format bringt er begriffliche Verdichtung, Modellbezug und prozessuale Unterscheidung ein. Zum Profil von Gustav Wurm
Elisabeth Wurm
ist eingetragene Mediatorin (BMJ), Juristin, Unternehmensberaterin und Erwachsenenbildnerin. Im Live-Format bringt sie Praxisresonanz, Beziehungssensibilität und klare Aufmerksamkeit für Grenze, Würde und Verfahrensverantwortung ein. Zum Profil von Elisabeth Wurm