Forschung im A_MMM Institut

Forschung meint hier die Arbeit an Begriffen, Unterscheidungen und Formen des Verstehens – im Dialog von Praxis, Theorie und Erfahrung.

Im A_MMM Institut geht es dabei nicht nur um das Sammeln von Wissen, sondern um die sorgfältige Arbeit an Begriffen, Modellen und Strukturzusammenhängen. Sie entsteht dort, wo Praxis nicht vorschnell beantwortet, sondern genauer befragt wird – in Konflikten, Übergängen, Beziehungssystemen, Governance-Fragen und Bildungsprozessen.

Das Ad_Monter Meta Modell ist in einem Wechselspiel von induktiver Verdichtung und deduktiver Reflexion entstanden: aus der genauen Beobachtung konkreter Praxiszusammenhänge ebenso wie aus der systematischen Arbeit an begrifflichen Unterscheidungen, systemischen Logiken und dialogischen Formen der Prozessbegleitung.

Forschung im A_MMM Institut

Forschungsfelder

Begriffsarbeit und Modellbildung

Weiterentwicklung des Ad_Monter Meta Modells, der Admonter Raute, der drei Wege und der zugrunde liegenden Unterscheidungen.

Governance und Beziehung

Unternehmerfamilien, Stiftungen, Übergaben, Verantwortung und die Frage, wie Ordnung und Beziehung zusammenwirken.

Mediation als resonanzfähige Praxis

Konfliktbearbeitung nicht nur als Verfahren, sondern als Struktur-, Rollen- und Verständigungsarbeit in komplexen sozialen Systemen.

Bildung und didaktische Übersetzung

Masterclasses, Campus, Resonanzraum und die Frage, wie komplexe Modelle in lernfähige Formate übersetzt werden können.

Sprache, Narrative und kulturelle Formen

Essayistische, poetische und dialogische Formen des Denkens, Schreibens und Verstehens im Kontext von Mediation und Governance.

Wie wir arbeiten

Die Forschungsarbeit des Instituts ist theoriebezogen, praxisnah und interdisziplinär. Sie bewegt sich zwischen Fallreflexion, begrifflicher Verdichtung, systemischer Analyse und didaktischer Übersetzung.

Dabei geht es nicht um abstrakte Theoriebildung losgelöst von Erfahrung, aber auch nicht um bloße Sammlung von Einzelfällen. Entscheidend ist das Wechselverhältnis: Beobachtungen aus der Praxis werden verdichtet, sprachlich präzisiert und mit systemischen, rechtlichen, ökonomischen und dialogischen Denkformen in Beziehung gesetzt.

So entstehen Modelle, Texte und Lernräume, die nicht nur beschreiben, sondern Orientierung ermöglichen.

Aktuelle Entwicklungsstränge

Zu den aktuellen Arbeitsfeldern gehören insbesondere die Weiterentwicklung des Ad_Monter Meta Modells, die Arbeit an Resonanzlinien und Reflexionsfiguren, die Vertiefung von Governance-Fragen in Unternehmerfamilien sowie die Entwicklung digitaler und KI-gestützter Resonanzräume im Bildungskontext.